Am 05.06.2019 fand die Debatte „JUFO“ an der Hochschule Kaiserslautern am Standort Zweibrücken statt. Ab 19 Uhr diskutierten lokale Diskussionsvertreter/innen der Parteien zu den Themen „Sozialpolitik“ und „Stammzellenforschung“. Anwesend waren Rebecca Wendel (SPD), Felix Schmidt (DIE GRÜNEN), Verena Wilhelm (CDU), sowie Julius Kessler (Moderator).  Trotz des etwas kleineren Podiums entstand eine lebhafte Debatte, was nicht zuletzt durch die starke Partizipation des Publikums ausgelöst wurde.

 

Beginnend mit einem Starteinspieler, der unser Format etwas näher beleuchtete startete die Debatte pünktlich um 19 Uhr. Die Diskutanten wurden in einer kurzen Runde vorgestellt und dann begann die erste Themenhälfte. Die Debatte zum Thema „Sozialpolitik“ wurde eingeleitet durch ein kurzes Video. Innerhalb von 30min entstand eine rege Diskussion zu den in „Inhaltskonzept“ beschriebenen Punkten. Das Publikum hatte nun die Möglichkeit Fragen zu stellen, welche es auch rege nutzte. Es folgte eine ca. 10-Minütige Pause, in der die Möglichkeit zum Austausch untereinander bestand. Danach folgte die zweite Themenhälfte, die ebenfalls durch einen Einspieler eingeleitet wurde. Die diskutierten Punkte stehen ebenfalls in „Inhaltskonzept“. In der zweiten Hälfte war die Publikumspartizipation deutlich stärker. Ein reger Austausch fand ca. 30min zwischen den Diskutanten und dem Publikum statt. Besonders stark kamen in diesem Themenfeld Fragen zum Thema „Embryonen vs. Tierversuche“, „Vergleich mit dem Finalen Rettungsschuss“, „Importverbot von Stammzellen aus dem Ausland“, sowie „Theologische Einflüsse auf höchstrichterliche Einscheidungen zum Thema“. Wir freuen uns immer sehr, wenn eine solche Situation entsteht, da sie das Interesse des Publikums deutlich zum Ausdruck bringt. Dies war am Standort Zweibrücken durch die Forschung und Lehre in diesem Bereich gegeben. Mit einem finalen Abschlussstatement beendeten die Diskutanten die Debatte gegen 20:45h.

Vielen Dank an alle Organisatoren/innen vor Ort für die tatkräftige Unterstützung und an “Demokratie leben!” Zweibrücken (www.demokratie-leben.de), sowie die Stadt Zweibrücken für die finanzielle Unterstützung.

Inhaltskonzept

Sozialpolitik

  • Bestandsaufnahme: Haben wir in der Bundesrepublik Deutschland ein Problem mit wachsender sozialer Ungleichheit? („die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer Reicher“)
  • Wie sehr gilt in Deutschland das Sprichwort „Jeder ist sich seines Glückes Schmied?“
  • Sozialismus-Thesen von Juso-Chef Kühnert
  • Zustimmung Diskussionsvertreter zu Aussage: „Es ist kein gutes Geschäftsmodell, mit dem Wohnraum von Menschen Geld zu verdienen“ (Wohnen = Grundrecht)
  • Verstaatlichung von Wohnbaugesellschaften guter Ansatz, welcher der Wohnraumknappheit Abhilfe schaffen könnte? Bzw. was wären gute Ansätze?
  • Was kann man tun, um soziale Heldenberufe (Pfleger, Erzieher…) attraktiver zu machen? …reicht nur bessere Bezahlung, oder ist auch Problem in Köpfen der Menschen, dass man nichts wert ist, wenn man diesen Beruf innehat
  • Bedingungsloses Grundeinkommen – PRO CONTRA

Stammzellenforschung

  • Stammzellenforschung: embryonale Stammzellen können Schäden in Körper reparieren => aber Embryonen dafür zu töten
  • Einschränkung Embryonenschutzgesetz
  • Tötung Embryonen zu Gewinnung der Stammzellen illegal
  • künstliche Veränderung Erbinformation illegal (d.h. selbst wenn man Stammzellen hat, dürfe diese nicht eingesetzt werden)
  • Klonen von Embryonen illegal (d.h. man darf auch nicht einmal entnommene Stammzellen dann einfach vervielfältigen)
  • Pränataldiagnostik: Schwangerschaft => Test/Screenings von ungeborenem Kind auf Schäden
  • Wie moralisch vertretbar ist es, bei einer nachgewiesenen Krankheit abzutreiben?
  • Wie groß ist die Gefahr, dass sich eine Selektionskultur nach vielfältigen Kriterien entwickelt (Stichwort Designer Babies)?
  • Sollen Tests/Screenings von Krankenkassen übernommen werden, so dass sie sich jeder leisten kann?
Kevin Schwed

Kevin Schwed

Ich glaube fest daran, dass wir der Politik gemeinsam wieder die Aufmerksamkeit geben können, die sie verdient. Denn Politik betrifft jeden – Egal ob jung oder alt. Und es wird Zeit, dass wir unsere Zukunft wieder aktiv mitgestalten.

No Comments

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